Kloster Trojan im Bulgarien-Lexikon

Neben dem Waldhügel Tschularka in acht Kilometer Entfernung von Trojan entfernt findet der Interessierte das gleichnamige Kloster, dem Drittgrößten in Bulgarien. Für die Forscher war es sehr schwer das Alter zu bestimmen, da viele der alten Handschriften vernichtet wurden oder verloren gegangen sind. Ein unbekannter Mönch hat das Kloster vermutlich 1600 gegründet, zunächst wurde lediglich eine kleine Holzkirche gebaut. Wie viele andere Gotteshäuser hat auch das Kloster Trojan durch die Wirren des 16. und 17. Jahrhunderts schweren Schaden erlitten – es wurde zerstört, die darin lebenden Mönche getötet.

In der Ära der Wiedergeburtszeit wurde das Kloster mit neuen Wohnungen wieder aufgebaut. Auch eine Schule wurde gegründet, wo teilweise bis zu 100 Schüler aus den umliegenden Dörfern unterrichtet wurden. Heute wecken die Kunstwerke von berühmten bulgarischen Wiedergeburtsmalern das Interesse der Besucher aus nah und fern.


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