Trojan im Bulgarien-Lexikon

Optimal für die Heilung von Lungenkrankheiten sind Luft und Klima in und um Trojan, einer Stadt am Fuße des Stara Planina-Gebirges. Die Orte Chiflik und Schipkovo unweit von Trojan sind aufgrund ihrer Mineralquellen zu sehr schönen Erholungsorten umgebaut worden. In früheren Zeiten ist Trojan durch die Arbeiten der Töpfer und Kunstschmiede sowie durch seinen Trojanschnaps bekannt geworden, selbst eine zweimalige komplette Zerstörung konnten den künstlerischen und „geistigen“ Fortschritt nicht aufhalten. Wilde Natur und eine fabelhafte Landschaft prägen den zentralen Balkan Nationalpark ganz in der Nähe von Trojan. In dem Park findet der Besucher mehr als 20 Wasserfälle, die meisten von ihnen mit einer Höhe von mehr als 20 Metern.

Etwa 8 Kilometer von dem Städtchen entfernt liegt das Kloster Trojan im Dorf Oreschak. Im 19. Jahrhundert entstand bei diesem Kloster ein Markt, der sehr schnell für die typischen Handwerksarbeiten des Landes bekannt wurde. Diese Tradition wurde bis heute erhalten, ein Muss für jeden Touristen sind auch die Auslagen der Schaufenster mit den bunt bemalten Holzarbeiten und den schönen Keramiken.

In Trojan direkt lohnt sich ein Besuch im Volksmuseum und im Museum der angewandten Künste. Letzteres bietet eine sehr schön anzuschauende Sammlung an Keramik, Ikonen, künstlerische Metallarbeiten, Trachten und vieles mehr. Mit der geringen Entfernung von nur 12 Kilometern zur Autobahn Varna-Sofia ist Trojan beliebt für einen Zwischenstopp. In den Restaurants, Cafes und Bars gibt es gute bulgarische Küche und auch internationale Gerichte in reichlicher Auswahl. Übernachtungen sind vielfach möglich, selbst im Gästehaus des Trojan-Klosters kann man für „kleines Geld“ unter einfachen Bedingungen übernachten.


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