News vom 08.04.2010
Tiere leiden in Bulgarien
Erschreckende Bilder vom Leiden von Tieren in Bulgarien hat nun die BILD dokumentiert. Hier werden Hunde auf offener Straße erschossen, an Brücken aufgehängt oder es werden ihnen alle vier Beine abgehackt.
Das ist aber nicht nur in der Öffentlichkeit der Fall, denn auch in den bulgarischen Tierheimen werden jeden Tag Tiere brutal und qualvoll umgebracht - wenn sie diesem Leiden nicht schon wegen der mangelnden medizinischen Betreuung entgehen und vorzeitig sterben.
Bei den Erschießungen wurden sogar schon Kinder auf offener Straße verletzt. „Man könnte sich mit einem Gewehr im Stadtzentrum von Sofia postieren und zehn Straßentiere am hellichten Tag abknallen, zu befürchten hat man nichts – höchstens eine Anzeige wegen Lärmbelästigung“, so Dr. med. Rumi Becker, Vorsitzende des Vereins Ärzte für Tiere zu BILD.de.
Zwar gibt es auch in Bulgarien ein Gesetz durch das Tiere geschützt werden sollen, doch das gäbe es nur auf dem Papier, sagt Becker weiter. „Schade, dass viele Leute in Deutschland glauben, Bulgarien hätte ein tolles Tierschutzgesetz. Das Tierschutzgesetz sieht keinen Vollzug bei Missbrauch von Tieren vor.“ Nach ihren Angaben seien in Bulgarien die Straßen immer noch besser als die Tierheime, denn viele Leute bringen Futter dahin, wo sich die Hunde aufhalten. Mindestens genauso viele Menschen sehen Hunde aber nur als Dreck und Abschaum an.



