News vom 28.01.2010
Minusgrade fordern Tote in Bulgarien
In Osteuropa haben die Menschen weiterhin mit der anhaltenden Kälte zu kämpfen, die bereits einigen Menschen das Leben gekostet hat. In der Nacht zum vergangenen Dienstag rutschten die Temperaturen in Bulgarien in der Nacht auf Dienstag auf minus 25,5 Grad. Auch in Rumänien müssen die Menschen mit bis zu minus 35 Grad kämpfen. Hier waren innerhalb von 24 Stunden zehn Menschen durch die Kälte gestorben.
Sprecher der Gesundheitsministerien beider Länder sprechen davon, dass es vor allem ältere Menschen ohne festen Wohnsitz waren, die der Kälte erlagen. Zudem seien Dutzende Obdachlose mit starken Erfrierungen in die Krankenhäuser eingeliefert worden. Die meisten von ihnen werden in der Nacht von der Kälte überrascht, da es nicht genug Unterkünfte für Obdachlose gäbe. Weitere Menschen kamen in einem Schneesturm ums Leben.
Aber nicht nur in Bulgarien oder Rumänien leiden die Menschen unter der Kälte. Auch im Norden Deutschlands macht die anhaltende Kälteperiode dem Obdachlosen das Leben schwer. Das Thermometer in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg fiel in dieser Woche örtlich auf unter minus 20 Grad und ein Ende der Frostphase ist laut Meteorologen noch nicht in Sicht.



